Patenprojekt

 

Ehrenamtliche helfen Schülern im Übergang Schule – Beruf

Unser Motto: Erfahrung trifft Suchende

Das Patenprojekt der August-Lämmle-Schule läuft seit 2010 erfolgreich und wird für das neue Schuljahr fortgesetzt

Auch im vergangenen Schuljahr konnten, wie in den Vorjahren, wieder neue Patenschaften vermittelt werden. Etwas aufgeregt waren die ehrenamtlichen Patinnen und Paten und die jugendlichen Schüler der Klasse 9 zu Beginn des ersten gemeinsamen Tandem-Treffens schon. Diese Nervosität legte sich aber schnell mit Hilfe eines Kennlernspiels und dann tauschten die Erwachsenen und Jugendlichen munter ihre Informationen aus. Die jeweils gleichgeschlechtlichen Zweiergespanne besprachen anschließend ihr gemeinsames Vorgehen und verabredeten sich für weitere Treffen. Inzwischen haben sich die Kontakte bei den neuen Tandems gefestigt, so dass im laufenden Schuljahr mit den konkreten Unterstützungsmaßnahmen begonnen werden konnte.

paten1 Bei dem Patenprojekt an der ALS gehört es zum Prinzip, dass jeweils eine Patin eine Jugendliche und ein Pate einen Jugendlichen in einer 1:1-Tandem-Beziehung im Übergang Schule-Beruf begleitet. Die Freiwilligkeit und die Zustimmung aller Beteiligten, d. h. der Jugendlichen, Eltern und Paten ist dafür die Voraussetzung. Professionelle Unterstützung ist durch die Mitarbeit der Schulsozialarbeit gewährleistet.
Das vorhandene Netzwerk der ALS und die Patengruppe untereinander geben den bisher eingegangenen und teilweise noch aktiven Patenschaften Hilfestellung und Unterstützung bei ihren Aufgaben.
Das Projekt ist 2010 auf Initiative der August-Lämmle-Schule im Leonberger Teilort Ramtel zusammen mit der FreiwilligenAgentur Leonberg (FAL) erfolgreich gestartet worden und wird von der Stadt Leonberg und dem Landratsamt Böblingen unterstützt.

Patenäußerungen und Evaluationen zeugen von hoher Freude und Zufriedenheit:

„Als Patin habe ich viele schöne Momente erfahren dürfen. Das Vertrauen und der Respekt, den ich von meinen Patenkindern entgegen gebracht bekomme, ist für mich genug, um diese Tätigkeit mit viel Freude weiter zu machen.“

„Konkret habe ich ihm mehrfach bei der Formulierung von Bewerbungen, bei der Ausarbeitung englischsprachiger Vorträge, bei mathematischen Problemen sowie allgemein bei Fragen der persönlichen Zukunftsgestaltung … geholfen.“

„Von einer 15-Jährigen können auch wir noch etwas lernen.“

Aber auch bei den Jugendlichen ist die Zustimmung groß. „Es ist einfach etwas anderes, von einem Außenstehenden Tipps zu bekommen, als wenn der Lehrer oder die Mutter Ratschläge erteilt.“

„Ich finde diese ganze Aktion … sehr gut.“

Und was möchten die Jugendlichen erreichen? „…besonders Hilfe in Mathe. Aber ich denke, dass mir meine Patin auch bei der Berufswahl helfen kann, weil ich noch überhaupt nicht weiß, was ich werden will.“

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Und in Stichworten: guten Schulabschluss, Vorbereitungshilfe auf Klassenarbeiten, Tipps bei der Ausbildungssuche, dass ich jemanden zum Reden habe, Bewerbungen schreiben, welcher Job zu mir passt, …….

Wegen unvermindertem Interesse seitens der Jugendlichen werden auch für das neue Schuljahr weitere Patinnen und Paten für das bestehende Team gesucht.

 

 

Bei Interesse können Sie sich gerne über die FreiwilligenAgentur Leonberg (FAL) und über die Homepage der ALS weiter informieren.
–> Flyer

–> Leo Aktiv 11_2014

–> LKZ 28.7.16 Schaufenster_Mit den Paten ist der Weg in den Beruf leichter

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Eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Projekt ist über die Schulleitung (Herr Karl Heinz Wetterauer, Tel.: 07152 – 990 4844), Schulsozialarbeit AWO BB-TUE (Frau Elviera Schüller-Tietze, Tel.: 07152 – 97 917 4865) oder Paten-Koordination (E-Mail: paten@als-leonberg.de) jederzeit möglich.