Schulgottesdienste

an der August-Lämmle-Schule

In regelmäßigen Abständen treffen sich die Schüler/innen zu einem Gottesdienst, der manchmal nur für die Klassenstufen 1- 6 , manchmal auch für 1- 10 ausgerichtet ist. Die Versöhnungskirche und auch das Edith-Stein-Haus liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserer Schule. Wir sind immer wieder gern gesehene Gäste und freuen uns, dass wir diese Gottesdiensträume nutzen dürfen.

Schon ein Jahr im Voraus legt die Fachkonferenz „Religion“ die Termine fest. Die Schüler/innen bereiten im Religionsunterricht einzelne Elemente des Gottesdienstes vor und bringen sich damit dann ein. Dies geschieht auf vielfältige Weise und das Repertoire wird immer umfangreicher: Szenische Darstellungen, selbst formulierte Gebete, aber auch gezimmerte und besonders gestaltete Kreuze, so wie Sprecheraufgaben oder Liedbeiträge sind da anzutreffen. So fühlt sich jedes Kind und jeder Jugendliche für unseren Gottesdienst mitverantwortlich. Hilfreich ist es, dass die Lieder bereits im Unterricht geübt werden und das Kind/ der Jugendliche sich damit bereits identifizieren kann.

Die Schulgemeinschaft trifft sich z.B. im Advent, vor Ostern oder auch nach Ostern und zu einem Schuljahres-Schlussgottesdienst. Und das neue Schuljahr steht unter dem Zeichen des „Schulanfänger-Gottesdienstes“. Unsere Erstklässler und ihre Familien treffen sich vor der Einschulungsfeier in der Versöhnungskirche oder im Edith-Stein-Haus und bitten Gott um seinen besonderen Segen. In der Regel werden die Religionslehrerinnen und Pfarrer Bauer auch noch von Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen unterstützt. So erzählten sie mal die Geschichte von den Farben des Regenbogens, mal stellten sie ein großes Schiff dar und all den Symbolen, die dazu gehören, mal übernahmen sie die Liedbeiträge.

Bei besonders traurigen Anlässen, die eine Schulgemeinschaft ebenfalls erlebt, findet diese sich ein, um gemeinsam zu trauern, das Unfassbare zu begreifen und Wege zu entdecken, mit dem Leid und den auftretenden Fragen umzugehen. Hierbei begleiten die Religionslehrerinnen ihre Schülerinnen und Schüler. So werden diese vertraut mit religiösem und spirituellen Tun. Sie lernen, dass es einen Ort gibt, an dem sie miteinander singen und beten und somit Gott begegnen können.