06.12.2017
„Blickwechsel“: Eine besondere Stadtführung in Stuttgart

Am Dienstag, den 28.11.2017 fuhr die Klasse 8a nach Stuttgart, um eine Stadtführung der besonderen Art zu machen.

„Blickwechsel“ – ein Projekt der Caritas – bietet Führungen von erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung an, die zu Gästeführern ausgebildet wurden. Solch eine Führung durften wir im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts als Vorbereitung auf das Sozialpraktikum in Klasse 9 miterleben.

 

20171128_102405 Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Schule fuhren wir mit dem Bus nach Stuttgart. Dort trafen wir uns mit den vier Stadtführern im Innenhof des Alten Schlosses. Danach ging es weiter über den Weihnachtsmarkt, wo wir nicht nur Interessantes über die Geschichte erfuhren, sondern jeder einen Lebkuchen bekam. Im Rathaus durften wir den alten Aufzug – Paternoster- anschauen und sogar damit fahren. Nachdem wir einen Abstecher in die Markthalle gemacht hatten endete die Stadtführung vor dem Neuen Schloss. Zu Abschluss trugen unsere Stadtführer noch ein selbst erfundenes Gedicht über Stuttgart vor, was uns sehr beeindruckt hat. Das Gedicht bekamen wir als Erinnerung mit nach Hause.
 

Wir haben an diesem Tag viel über Menschen mit Behinderung gelernt und waren sehr beeindruckt.Und hier noch ein paar Gedanken zu diesem Erlebnis:

„Ich habe über Behinderte gelernt, dass sie genau gleich sind wie wir.“

 

„Ein wunderschönes Erlebnis, die Stadt Stuttgart mal mit anderen Augen zu sehen.“

 

„Es war schön zu sehen, wie der Mann sich gefreut hat, als wir alle geklatscht haben.“

 

„Am besten gefallen hat mir, dass wir Paternoster fahren durften.“

 

„Beeindruckt hat mich, dass die behinderten Menschen uns alles so gut erklärt haben.“

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20171128_111114 „Mich hat besonders überrascht, dass sie die langen Texte so flüssig und deutlich vorgelesen und gesprochen haben.“

 

„Mir hat besonders gefallen, dass sie ein eigenes Gedicht gemacht und frei vorgetragen haben.“

 

„Ich fand es toll, dass sie so viel frei vorgetragen haben und sich so viele Sachen merken konnten.“

 

„Beeindruckt hat mich, dass die meisten nur Bilder oder Stichpunkte als Hilfe hatten und sie das trotzdem so gut erklären konnten.“

 

„Mich hat überrascht, dass die so viel können – das hätte ich nicht erwartet.“

 

„Beeindruckt hat mich, dass die behinderten Menschen so mutig sind.“

„Am besten gefiel mir, dass sie schwäbisch geredet haben.“

 

„Mich hat besonders beeindruckt, mit welcher Leidenschaft sie das machen.“

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